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HAHN Plastics Automation GmbH
Königsberger Straße 2
64354 Reinheim

"Die HAHN Group hat weltweit kompetente Mitarbeiter"

Stefan Kropp hat innerhalb der HAHN Group bereits eine beeindruckende Karriere hingelegt: Zunächst begleitete er die GeKu Automatisierungssysteme GmbH ab ihrer Gründung und wechselte dort immer wieder in unterschiedliche Rollen. Seit etwa 1,5 Jahren ist Stefan in den USA bei HAHN Plastics Automation angestellt und ermöglicht Automatisierungs- und Robotertechnologien für die Kunststoffproduktion.

Wir haben uns mal mit Stefan unterhalten, um von ihm ein bisschen mehr über seine Arbeit, Erfahrungen und Erlebnisse in Deutschland und den USA zu erfahren.

 

Stefan, erzähle uns doch bitte von deinem Start bei GeKu. Wie bist du zu diesem Unternehmen gekommen?

Ich konnte GeKu fast von Anfang an begleiten. Nach meinem Studium zum Maschinenbauingenieur bin ich eher zufällig beim Unternehmen gelandet, da ich die Gründer Thorsten Gerling und Uwe Kruse vom vorherigen Arbeitgeber persönlich kannte. Die haben damals Mitarbeiter gesucht, die mit ihnen das neue Unternehmen aufziehen. So war ich dann auch der zehnte Mitarbeiter und habe entsprechend auch ziemlich vielseitige Bereiche kennengelernt und war überall dabei. Meine Schwerpunkte waren zunächst in der Konstruktion, später dann im Vertrieb und in der Projektierung.

Wie war es denn, in einem so jungen Unternehmen mitzumachen?

Zunächst waren wir in einer recht kleinen, gemieteten Halle und der Betrieb war noch recht unorganisiert – so wie das am Anfang in vielen kleinen Unternehmen der Fall ist. Als ich dann dazu kam, habe ich den Bereich Konstruktion mitbegründet und aufgebaut. Das war dann auch ein Thema das sich bei mir immer durchgezogen hat, da ich immer irgendwie daran beteiligt war.

Zwischendurch war ich dann mit Jürgen Strank im Vertrieb, der ja heute noch bei GeKu diese Rolle inne hat. Das schönste an der Arbeit war eigentlich immer, wenn man ein Projekt vom Vertrieb bis zur Konstruktion und schließlich der Inbetriebnahme begleiten konnte. Bei manchen Projekten war ich sogar auf der Montage dabei und konnte dann schließlich sehen, wie aus einer Idee oder Kundenanforderung dann eine große Anlage mit handfesten Produkten wurde.

Da warst du ja ziemlich stark in die Prozesse von GeKu eingebunden. Wie bist du dann zur HAHN Plastics Automation in die USA gewechselt?

Im Prinzip hat HAHN Plastics Automation jemanden gesucht, der sich auch gut mit den Produkten und Anlagen von GeKu auskennt, da diese auch in den USA vertrieben werden. Als die Geschäftsführung mir diese Stelle dann angeboten hat, dachte ich, dass das eine tolle Sache wäre. Zusammen mit meiner Frau und nach Absprache mit unserer erwachsenen Tochter haben wir dann die Entscheidung getroffen, dass es interessant wäre nochmal im Leben etwas anderes zu sehen.

Wie lief das denn organisatorisch ab? Wie seid ihr in den USA angekommen?

In meinem Fall wurde zum Beispiel der Umzug in die USA bezahlt und es gab noch eine Bonuszahlung für die Anschaffungen oder Ausgaben, die man am Anfang in einem neuen Land immer irgendwie hat. Meine Frau hat jetzt auch eine Arbeitserlaubnis und kann sich vor Ort ein bisschen etwas eigenes aufbauen. Trotz Corona hatten wir auch die Möglichkeit schon innerhalb des Landes viel zu sehen. So haben wir bis jetzt vor allem die Neuengland-Staaten kennen gelernt und werden demnächst weiter nach Süden und Westen reisen. Es ist einfach eine tolle Lebenserfahrung ein Land und dessen Mitarbeiter so intensiv kennen zu lernen. Besonders möchte ich die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Amerikaner erwähnen.

Wie sieht dein Alltag jetzt bei HAHN Plastics Automation in Connecticut aus?

Eingestellt wurde ich als Senior Design Engineer, das heißt ich mache wieder Konstruktion. Parallel helfe ich aber auch bei den Angeboten mit oder lege bei Bedarf auch Hand am Aufbau an. Dadurch, dass das hier auch ein noch relativ kleiner Standort mit aktuell 13 Mitarbeitern ist, sind die Aufgaben sehr vielseitig und hemdsärmelig – es gibt eigentlich immer etwas, woran man anpacken kann.

Wie würdest du die Unternehmen GeKu und HAHN Plastics Automation gegenüber Freunden und Bekannten beschreiben?

Durch die Struktur der HAHN Group, aber auch die wirtschaftliche Arbeit der einzelnen Unternehmen, sind sowohl GeKu als auch HAHN Plastics Automation sichere und gute Arbeitgeber. Das ist auch für mich sehr wichtig. Zusätzlich sind die Projekte eigentlich immer ziemlich interessant und man macht nicht jeden Tag das selbe. Es ist also sehr abwechslungsreich.

Du hast bereits erwähnt, dass HAHN Plastics Automation Anlagen der Material Handling Division in den USA vertreibt. Kannst du diese Struktur noch ein bisschen weiter erklären?

Die HAHN Plastics Automation, Inc. in Connecticut betreut ganz speziell Unternehmen die in der Produktion von Kunststoffprodukten aktiv sind und hierfür Automatisierungs- oder Roboterlösungen benötigen. Neben den Produkten von GeKu für die Elektronikindustrie, setzen wir hier noch auf Anlagen von Waldorf Technik für die Healthcare-Industrie und WEMO ermöglicht das Handling und die Verpackung von Kunststoffteilen mit Hilfe von Linearrobotern. Alle drei Unternehmen sind innerhalb der HAHN Group in der Material Handling Division vereint, wodurch sich viele Synergien und ein positiver Kontakt ergeben.

Wie sieht hier die Zusammenarbeit genau aus?

Dadurch, dass wir mit GeKu, Waldorf Technik und WEMO zusammenarbeiten, sind wir in engem Austausch mit den Standorten in Deutschland und Schweden. Wir werden aber auch von anderen HAHN Group Standorten weltweit unterstützt. So haben wir zum Beispiel schon Kolleginnen und Kollegen von der HAHN Automation aus Mexiko oder der Tschechischen Republik hier vor Ort gehabt. Bei Kapazitätsengpässen können wir andererseits auch immer darauf bauen, dass ein anderer Standort mal ein bisschen aushilft. So erhalten wir beispielsweise bestimmte Fertigungsteile von der HAHN Automation aus Rheinböllen, die uns diese in der gewünschten Qualität bereitstellt. Insgesamt besteht ein starker Austausch mit allen HAHN Group Gesellschaften und wir haben überall engagierte und kompetente Mitarbeiter.

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